Festivilla Slam

Poetry Slam in der Villa Nachttanz Heidelberg / 31.07.2008

Poetry Slam in der Villa Nachttanz!

Gegen 19 Uhr erreicht ich mein Ziel und stand auch erstmal vor
verschlossenen Türen.

Nach einpaar Minuten warten wurde dann doch endlich geöffnet
und ich konnte mein warten innerhalb des Geländes fortsetzen.

Mein warten innerhalb des Geländes wurde jedoch von einem
eifrigen Zuschauer unterbrochen der mich bat auf sein Platz
acht zu geben während er sich ein paar Bier holen geht ...
ja, ne is klar, 1 Stunde vor dem ausgeschriebenen Beginn (20 Uhr)
klaun se dir deinen Platz, bei einer Anzahl von Leuten
die auf eine einzige Bank gepasst hätten, so dachte ich.

Allerdings musste ich merklich feststellen, dass der Herr Kollesch Seppel,
ich nenn ihn jetzt einfach mal so, gar nicht so unrecht hatte.

Nicht das sein Platz ernsthaft irgendwann in Gefahr gewesen wäre,
aber die Besucher strömten aufeinmal aus allen Ecken und Enden,
um genau zu sein vom Eingang herein.

Kurz vor Beginn konnte ich auch die ersten
Slam Angehörigen ausfindig machen - Jens Jekewitz, Andreas Höfler,
Magister Meier, der unglaubliche Daniel Wagner yes yes jou!,
Frank Habrik und der gute Herr Grohacke  ... jaja Grohacke,
zu ihm werd ich wohl immer aufschauen.

Der Slam ging dann pünktlich um 20:45 los.
Die akademische dreiviertel Stunde wurde gekonnt eingehalten.

Der Platz der Villa Nachttanz war aber inzwischen auch gerammelt
voll und man konnte davon ausgehen ca. 600 Zuschauer zu haben.

Im Slam selber dann setzte sich Daniel Wagner mit Andreas Höfler
in der ersten Vorrunde durch. Das Publikum konnte sich nicht
entscheiden und so entschied man beide ins Finale einziehen zu lassen.
An der Stelle noch mal ein ausdrückliches Lob an beide,
die das Publikum wunderbar gerockt und aufgewärmt haben.

Die zweite Vorrunde verlief wieder ähnlich knapp.
Diesmal war sich das Publikum nicht einig ob Stefan Dörsing
oder Grohacke ins Finale einziehen soll. So ließ
man auch in der zweiten Vorrunde beide ins Finale einziehen.

Die dritte und letzte Vorrunde sicherte sich dann Jens Jekewitz.

Im Finale dann setzte sich Daniel Wagner durch und gewann
Süßkram und einen Pokal aus Schokolade. Yeah Yeah.

Jeder der Finalteilnehmer erhielt sogar eine Flasche Sekt,
die natürlich auf der Bühne geschüttelt und aufgemacht werden musste.
Mit 5 Flaschen Sekt schafften wir es die ersten
drei Reihen vor der Bühne etwas abzukühlen und ein
wenig zu erfrischen .... höhö.
Mein Korken oder Verschlussstopfen, oder wie auch immer man das Teil nennt
was beim öffnen nach oben fliegt, schoss mit reichhaltiger Geschwindigkeit
in einen Scheinwerfer und schoss das Licht aus.

Naja also ein Licht, ein Lichtelement. Aber trotzdem.
Grazil gezielt.

Danach war feiern angesagt. An der Stelle muss ich noch erwähnen,
dass mir an diesem Abend, in schon fortgeschrittennem Zustand,
von Daniel Wagner eine ganze Flut von komisch dämlichen Witzen erzählt wurde.
Jetzt meine Freunde, bin ich um einiges wichtiges Wissensgut
reicher.
 
" Was ist gelb und kann nicht schwimmen? Richtig, ein Bagger.
  Und warum nicht? Richtig, weil er nur ein Arm hat "

(Einer der unglaublichen Witze)

Jaja, so ging das dann den ganzen Abend.

An der Stelle will ich mich verabschieden, mich meinem Kater widmen
und mich freuen, denn gleich gehts weiter mit Poetry Slam Workshop!